Die Chronik von Alsleben

- Eine erste Erwähnung war um 936,. die aber nicht Urkundlich belegbar ist.

  • Die erste Amtliche Urkundliche Erwähnung, am 22.Oktober 973, wird in Allstedt durch
    Kaiser Otto ||, bei einem Gütertausch bestätigt. Dies ist die erste schriftliche Nachweis
    über das Bestehen des Ortes Alsleben, wenn auch archäologische Funde eine bedeutend
    frühere Siedlungskontinuität belegen.
  • Im Jahr 979 stellen zwei Urkunden ein neu gegründetes Benediktinerinnen – Klosters von
    Kaiser Otto 2 und Papst Benedikt 7 unter Schutz. Dieses war zuvor vom Grafen Gero
    und seiner Gemahlin gegründet wurden.
  • 1212 wird erstmalig die Stadtmühle erwähnt.
  • Wann wurde Alsleben zur Stadt erhoben? Eine entsprechende Urkunde zur Erhebung zur
    Stadt Alsleben, ist nicht mehr auffindbar. Es gibt aber Urkunden, die Alsleben als Stadt
    verwenden. So findet sich eine Urkunde aus dem Jahre 1419, als der Erzbischof von
    Magdeburg „Schloss und Stadt Alsleben und Könnern für 2000 Gulden an Kersten v.
    Witzleben verpfändete.
  • Unter der Regierung der v. Krosigks wurde das erste Rathaus anno 1548 „aus dem
    Grunde neu erbaut“.
  • Schlimmste Verheerungen entstanden durch Großfeuer, die immer wieder ausbrauchen
    und viele Einwohner an den Rand des Verderbens brachten. So heißt es von 1666:
    „Am 28. November anno 1666 zwischen 5 und 6 Uhr frühe ist eine über alle Maßen
    große Feuerbrunst entstanden, dass allhier im Dorfe 43 Häuser und 31 Scheunen neben
    den ganzen Hoch-Adligen Hause in wenig Zeit sind in die Asche gelegt worden. Gott der
    Allerhöchste behüte Uns für solche und anderes – und Jesus Christi Willen“.
  • 1698 wurde das „neue“ Schloß von Heinrich von Krosigk erbaut. Auf obrigkeitliche
    Anordnung wurde 1720 die alte Art des Stadtregiments mit den drei Bürgermeistern
    abgeschafft und stattdessen ein beständiger Magistrat eingeführt, der nun nur noch aus
    einem Bürgermeister, sowie 2 Kämmerern und einen Stadtsekretär bestand. Erster
    Bürgermeister bis 1751 wurde der Kommerzienrat genannte Johann Christian Hanewald.
  • Um 1739 wurde in der Burgstraße 2, eine Apotheke angelegt, sie wurde von Dietrich Hüttemann
    Eröffnet, auf eine Bemühung des Magistrat einen Apotheker zu finden.
  • 18/19 Jahrhundert machte man einige Umgestaltung des Schlosses, als „Grafschaft Alsleben“.
  • Auch in dieser Zeit entstand das heutige Rathaus mit seinen hanseatischen Bauweise. Der
    Grundstein dafür wurde am 22. September 1879 um 10 Uhr gelegt. Am 6. September
    1880 um fand dann um 16 Uhr die Einweihung des neuen Rathauses statt.
  • Die heutige Stadt Alsleben wurde 1893/95 zusammengeschlossen von drei
    Siedlungsgebiete (das alte Dorf am Schlackenbach, den Burg - oder Schloßbezirk und die
    sich nördlich davon entwickelte Stadt).
  • Durch eingeengte Lage konnte sich die Stadt nur durch den Schiffsverkehr und
    Getreidehandel, besonders mit Hamburg, entwickeln. So das man im vorigen Jahrhundert
    von der „Schifferstadt Alsleben“ sprach. Auch heute leben in Alsleben noch einige
    Schiffer, wie z.B. E.W. Wehlmann, M. Fabich, W. Weber und noch einige mehr.
  • Die Stadtkirche St. Cäcilia und die Dorfkirche St. Gertraud und St. Johannis wurden
    umgebaut.
  • Am 1. April 1905 fand dann der Zusammenschluß der Dorf- und Stadtschule statt.
  • Am 5. und 6. Juni 1914 wurde der 16. Städtetag für den „Städteverband
    Sachsen-Anhalt“, wie er sich jetzt nannte, in Alsleben abgehalten. Es waren 58 Städte
    vertreten.
  • 1919 tauchte der Plan auf, die 38 Morgen Stadtbusch vom Dessauer Hofkammer zu
    kaufen, was dieser 1920 billigte. Dadurch konnte der Schützenplatz erweitert werden und
    die Pappelreihen entfernt werden.
  • 1928 wurde die erste Pontonbrücke ersetzt durch eine Spannbetonbrücke über die Saale.
    Über diese geht heute die B6. Mehr zur Saalebrücke hier als PDF
    Für Aufschwung in der heutigen Zeit soll die Autobahn 14 im Norden von Alsleben
    sorgen. Die Brücke ist mit seiner Länge, von 750 m, einer der größten in dieser
    Umgebung.
  • 1932/33 wurden im früheren Stadtbusch die heutigen Kleingärten angelegt. Zu dieser Zeit
    ist kein Buschwerk mehr vorhanden, deswegen der Name der Name Stadtbusch, der sich
    noch gehalten hat, er befremdete den Glauben, das hier niemals Bäume gestanden hätten.
  • Eine Uferpromenade gibt den Blick auf die Saale, das Wehr, die 1936 erbaute Schleuse
    für 1000Tonnen Kähne und die gegenüber in Mukrena liegende Schiffswerft frei.

(Quelle: 1000 Jahrfeierbuch & und Chronik von 1998)


Galerievorschau

bilder_2007_23.jpg

Weitere Bildergalerien

Das Örtliche

Das Örtliche - Die Auskunft für Ihren OrtDas Örtliche - Die Auskunft für Ihren Ort

Counter

Apotheken-Suche

Einfach Medikament eingeben und suchen klicken

Anzeigen